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Dieser Begriff bezieht sich auf eine Nebenwirkung, die im Zusammenhang mit dem Konsum von halluzinogenen Substanzen, wie zum Beispiel LSD auftreten kann.
Hierbei handelt es sich um eine mentale Störung, bei der die
KonsumentInnen nach einem LSD-Trip
nicht völlig in die Realität zurückkehren, ihre Wahrnehmung
normalisiert sich nicht mehr richtig, d.h. sie ernüchtern nicht
wieder, sondern geraten in eine länger anhaltende oder auch
chronische (dauerhafte) psychische Veränderung/Störung
der Wahrnehmung und des Denkens, welche in der Medizin als Psychose
bezeichnet wird.
Solch eine Störung/Psychose kann gekennzeichnet sein durch
z.B.: Verfolgungswahn, unbegründete Angstzustände, Halluzinationen
(also etwas zu sehen, das in der Realität nicht existiert)
oder eben auch das Gefühl unter Drogeneinfluss
zu stehen, obwohl die Wirkung der konsumierten Substanz schon längst
abgeklungen sein müsste.
Im Zusammenhang mit Drogenkonsum sagt man umgangsprachlich hierzu auch "der/die KonsumentIn kommt nicht mehr runter".
Zu den Ursachen ist nicht viel bekannt. Man geht davon aus, dass eine bestimmte Veranlagung des/der KonsumentIn, z.B. eine Ich-Schwäche oder eine latente (verdeckte) Psychose ein "Hängenbleiben" unterstützen können.
D.h., dass durch die Einnahme einer bestimmten Droge/Substanz eine vorher schon vorhandene, aber noch nicht ausgebrochene Psychose ausgelöst werden kann.
Behandelt wird eine solche Psychose (das "Hängenbleiben") durch eine Psychotherapie.
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