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Mit "Set" sind die individuellen
- physiologischen (die Lebensvorgänge und die Funktionen des
Organismus betreffenden) und psychologischen (das Fühlen und
Denken betreffenden) Merkmale einer Person zum Zeitpunkt des Drogenkonsums
gemeint. Das Set hat entscheidenden Einfluß auf die Form des
Konsums von Drogen sowie auf deren
Wirkung.
Fragen die zur Charakterisierung der psychologichen Beschaffenheit des "Sets" gestellt werden können sind z.B.:
Habe ich Furcht vor der Wirkung einer Substanz oder freue ich mich darauf?
Aus welchem Grund konsumiere ich die Droge?
Aus Frust? Zur Problembewältigung?
Was weiß ich über die Droge?
Wie schätze ich die Wirkung und Nebenwirkungen
ein?
Wie kann ich Risiken minimieren?
Ein Rauscherlebnis wird eher negativ ausfallen oder empfunden werden,
wenn man Angst vor dem Konsum oder der Wirkung der Droge
hat. Ebenso wenn man versucht, Probleme durch die Droge
zu kompensieren.
Physiologische Faktoren bei der Bestimmung des "Sets" sind z.B.:
diverse Vorerkrankungen (Bluthochdruck, Herzprobleme, Asthma, Lebererkrankungen etc.) und die momentane körperliche Konstitution.
Auch wenn diese Faktoren selten direkt beeinflußt werden können,
so spielen sie doch eine entscheidende Rolle bei der Wirkung einer
Substanz. Es kann zu schwerwiegenden Komplikationen kommen, wenn
die physiologische Verfassung (z.B. eine eventuelle Erkrankung)
vor dem Drogenkonsum unberücksichtigt
bleibt.
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