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ERFAHRUNGEN MIT CRACK
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an Mädchen Leipzig 21
03.01.2008

37 Jahre
männlich

Schweiz
du fragst ob du mit einem schwerstabhänigen eine beziehung eingehen
sollst und er verspricht dir auzuhören.
zu mir nehme seit 20 jahren koks oral und nasal , habs noch im griff
arbeite und alles doch langsam wirds ein riesen probelm
(gesundheitlich) was will ich dir sagen, sei mega vorsichtig koks
rauchen zerstört, dass was ich mit 20 jahren nasalem konsum erreichte
hast du beim koks-rauchen in einem oder halben jahr erreicht.

es zerstört mega, komme ja nicht wieder mit deinem freund zusammen
solange er noch drogen nimmt sonnst stürzt du ab ok die chance ist nur
80 prozent von mir geschätzt.
lass die finger davon wenn du nicht jahre verschwenden willst, du
findest garantiert einer der keine drogen nimmt oder based.
er muss clean sein auch von methadon und base sowieso sonnst reisst er
dich rein , glaube einem 20 jahre erfahren kokser in diesem sinne
wünsche ich dir einen guten start im 2008 und vergiss ihn.

 

 

an 37 männlich schweiz
09.01.2008

21 Jahre
weiblich

Schweiz
hoi hoi du;-) tut gut so was zu hören.. bestätigungen sind das was ich
jetz brauche.. mein therapeut ratet mir das ja auch.. hab das scheiss
zeug 2 monate geraucht und hab ja gesehen wie scheisse es mir ging..
zwar sind die gefühle der hammer, aber das was nacher
kommt..horrooorrr!!!!

aber ich werde ihn versuchen zu vergessen.. tut weh aber muss klappen..
sonst bin ich wieder drin.. er dealt ja auch... noch schwerer dasses weg
kommt.. und vieleicht vermisse ich auch die droge so sehr - nicht ihn..
weiss doch auch nicht.. muss einfach mal selber klar kommen
aber danke..tut gut!!

 

 

Die kacke am dampfen
24.01.2008

22 Jahre
männlich

Nordrhein-Westfalen
So nun zu meiner Erfahrung mit dem Gift... Hab vor ca. nem Jahr durch
nem Freund den ersten Konzakt zum Basen gehabt Am Anfang war alles cool
fühlte mich wie der king und dacht nur die Welt weiß garnicht was ihr
entgeht....naja so gings dann langsam aber sicher bergab mit mir.

Dinge die ich sonst gerne gemacht habe sind uninteressant geworden.
Mir wurden viele freuden genommen und das basen bleibt als das
ultimative Gefühl in erinnerung.
Das ist echt kein spaß mehr und in keinsterweise mit weed zu
vergleichen.
Wenn nix mehr da ist und man langsam runterkommt ist das wie die hölle
auf erden.
Man würd am liebsten sofort von neuem beginnen. Hab mal 7 tage durch
gemacht und war dann so am ende das ich nichts mehr auf die reihe
gekriegt hab.
Sogar das normale sprechen ist mir schwer gefallen.
Körperlich bin ich in dem Jahr ca. 20Kg abgemagert blass wie ne leiche
und ab und zu zuckungen...Aber all das hält mich nicht davon ab weiter
zu druffen.
Es ist ein ständiges auf und ab.
Ich weiß nicht ob das noch gut enden wird manchmal glaube ich dass ich
schon tot bin weiß es nur noch nicht.
Lasst die finger davon sonst habt ihr bald nen Freund fürs leben den
ihr so schnell nicht los werdet verlasst euch drauf

 

 

clean bleiben
31.01.2008

38 Jahre
männlich

Niedersachsen
Mein erster kontakt mit crack war 1992 in spanien. die ec-karte hat dann
erstmal ne woche geglüht. seit dem geht mir diese scheiß droge nicht
mehr aus dem kopf. hab hier auch so zwei drei berichte gelesen in dem
die leute davon reden sie hätten alles im griff, oder würden nichts
merken. sie sind sicher die großen ausnahmen. Ich habe mittlerweile
zwei langzeit-therapien hinter mir und die nächste steht an. es gab
auch cleanzeiten aber dieses zeug und die aus heiterem himmel
auftretende gier verfolgt mich jetzt seit 16 jahren.

opiate habe ich seit 1996 zum runterkommen genommen und bin dann auch
davon abhängig geworden. Alles ein scheiß Kampf. nach dem ersten
steinchen willst du steine und danach am liebsten felsbrocken. man
startet einen nicht endenden maratonlauf um immer mehr von dem scheiß
zeug besorgen. bis man schließlich vor erschöpfung umfällt oder im pg
landet. ich kann es heute meiner familie und meinen alten freunden
nicht mehr erklären, warum ich immer wieder damit angefange und bin
allein. außer meine gier nach dem kurzen flasch, die klopft immer mal
so zwischendurch an.

 

 

Crackheads gone wild
02.02.2008

23 Jahre
männlich

Frankfurt/Main
ich habe selber glücklicherweise keine Erfahrungen mit Crack gemacht,
aber als abschreckendes Beispiel möchte ich den Dokumentarfilm
"Crackheads gone wild" empfehlen (gibts z.b. bei youtube).

Für alle Unentschlossenen, zu denen ich vor dem Film und vor dem Lesen
dieser Seite gehörte. Ich glaube diese Welt möchte niemand freiwillig
betreten. Schon gar nicht nachdem er\sie den Film gesehen hat. Ist zwar
auf englisch aber die Bilder sprechen für sich.

 

 

FRÜHE SUCHT
10.02.2008

22 Jahre
männlich

Nordrhein-Westfalen
toll kollege mit 11 Jahren Schore ----- hab das zeug immer gehasst...
schmeckt ekelhaft das braune zeug und diese juckreize... ich hab jetzt
2 jahre "gebased" --- zich tausende von euros ausgegeben und jetzt
kehlkopfkrebs, arzt meinte sehr wahrscheinlich von dem hohen ammoniak
teil vom abkochen.

 

 

Freebase
10.02.2008

22 Jahre
männlich

Nordrhein-Westfalen
wohne an der grenze hollands.. hier bezahlste fürn 0.3g bubble 20€.. hab
zich tausende euros in 2 jahren verbased...... jetzt ist mein hals von
dem hohen ammoniak teil beim abkochen total im arsch..... kehlkopf und
son fuck...

 

 

Clean
14.03.2008

43 Jahre
männlich

Hamburg
Ich bin jetzt seit 3 Monaten Clean, kein einziges Steinchen und auch
nichts anderes mehr, auch nur noch ganz vereinzelt Alkohol.

Die ersten 6 Wochen ging das sehr gut und einfach, ich finde es wird
aber nach diesen ersten 4-6 Wochen immer richtig schwer.
Die letzten Wochen ist jeder Tag schwer, obwohl ich gesundheitlich von
dem Scheiß mitlerweile stark angeschlagen bin.
Ich kann zwar mitlerweile auch mit 100 € in der Tasche losgehen ohne
was zu kaufen und mich freuen, daß das geht sowie daß ich das Geld für
etwas anderes nutzen kann, wie Kultur, ordenliches Essen usw. aber uhh,
es durchzuckt mich immer wieder, schlägt wie ein Blitz ein, der Gedanke
"du könntest ja mal...". Aber jeder weiß, daß es dann nicht bei dem
einen mal bleibt.
Also versuche ich, tough zu bleiben und mich über all die wieder zurück
gewonnenen kleinen Freiheiten und die wieder bessere Lebensqualität zu
freuen.

Was mir ganz viel geholfen hat, ist das KISS-Programm und die
Therapeuten, die super waren. KISS steht für "Kontrolle im
selbstbestimmten Substanzkonsum", wenn es interessiert.

 

 

Halte durch !
19.03.2008

33 Jahre
männlich

München
An den 43jährigen aus Hamburg: Bitte halte durch !

Finde ich klasse, dass Du den "Endkampf" aufgenommen und schon so viele
Schlachten geschafft hast.
Solche Postings wie das Deine und noch andere Erfahrungsberichte hier
haben mich davon abgehalten mit Crack überhaupt anzufangen!

Ich war sehr kurz davor mit aus tiefer Neugier Crack zu geben. Blätter
mal ein paar Seiten zurück, dann findest du meinen "Erfahrungsbericht".
Bitte halte durch !
Auch wenn es so unglaublich verführerisch ist, Dich diese wunderschöne
Welt verschlingen will.
Letztlich sind Drogen nur eines, egal wie gut und lange sie knallen:
Ein ganz ganz dickes Minusgeschäft.

 

 

Daaaaanke :)
31.03.2008

20 Jahre
männlich

Mecklenburg-Vorpommern
ja ich wollte mich bei alles leuten die hier was geschrieben haben
bedanken , ihr habt mich davon abgebracht crack zu probieren :)
ich bin son bissl auf koka seid silvester ich finds halt toll und
gestern hab ich erfahren das crack aus koka gemacht wird, dann hab ich
beschlossen nächstes mal crack draus zu machen ums mal auszuprobieren
halt... aber nach den erfahrungen hier =O

ich wusste nicht das es schlimmer als shore ist =/
aber schon krass , nach einigen berichten dachte ich boah scheiss drauf
ich machs einfach aber neeeeee
ich werd bestimmt überlegen wenn ich erstmal wieder koka hier hab, aber
nee ich ziehs mir dann lieber nasal ;)

außerdem solls das vorerst letzte mal werden da will ich nicht total
drauf backen bleiben so kurz vor dem ende........

also nochmal vielen dank an euch, ihr habt mir warscheinlich damit das
leben gerettet da ich eh ziehmlich labiel bin ;)

peace out leute und viel glück noch..
 
  Die hier dargestellten Erfahrungsberichte geben subjektive Einschätzungen der erlebten Drogenwirkung wieder.
   

 

 
 
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